Univ. Prof. Dr. Jörg Salaquarda, Universitätsprofessor für Philosophie, Religionsphilosophie und Religionskritik ist am 8. Juni 1999 im Alter von 61 Jahren verstorben.

Jörg Salaquarda hat sich im Jahre 1973 für das Fach Philosophie an der Freien Universität Berlin und 1988 für das Fach Religionsphilosophie an der Universität Wien habilitiert. nach Lehrtätigkeiten an der Freien Universität Berlin, an der Universität Mainz und an der Kirchlichen Hochschule Berlin wurde er 1989 an der Universität Wien zum Professor ernannt. 1998 war er Vorsitzender des Fakultätskollegiums.

Die Schwerpunkte seiner Forschung lagen auf der Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts, der Religionsphilosophie, der Ethik und der Metaphysik. Neben Arbeiten zu den Philosophien von Arthur Schopenhauer und Karl Jaspers ist Jörg Salaquarda vor allem als international angesehener Nietzsche-Forscher hervorgetreten. Seine Mitgliedschaften in mehreren internationalen wissenschaftlichen Beiräten zeugt von dem hohen Ansehen, das er in Fachkreisen genossen hat. Er war u. a. Vorsitzender des Aufsichtsrats des Nietzsche-Kollegs im Rahmen der Stiftung Weimarer Klassik, sowie seit 1994 geschäftsführender Herausgeber der Nietzsche-Studien.

Die Verabschiedung war am Freitag, den 18. Juni 1999 auf dem Neustifter Friedhof in Wien.

Gottfried Adam, Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien


Zwei Fotos des Verstorbenen - Fotos von Jörg Salaquarda (Weimar, 28.11.1998)


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